Seeker verkauft großes Datenpaket an Krankenversicherungen



Habt ihr in den vergangenen Wochen auch unangenehme Post von eurer Krankenkasse erhalten, die euch über eine saftige Erhöhung eurer Beiträge informierte?
Falls ja, dann habt ihr in letzter Zeit vielleicht einmal zu oft im Netz Schmerztabletten bestellt oder „Hausmittel gegen Rückenschmerzen“ bei Seeker eingegeben. Wie uns eine anonyme Quelle des Unternehmens bestätigte, hat Seeker ein riesiges Paket mit gesundheitsspezifischen Suchanfragen und dazugehörigen Nutzerdaten an die Krankenversicherer verkauft. Tja, und die Unsummen, die von den Kassen hierfür ausgegeben wurden, müssen sie jetzt mit unserer Hilfe wieder rein holen, ist ja klar. Geht schließlich nicht an, dass Menschen, die krankenversichert sind, tatsächlich mal krank werden!
Ihr könnt also sicher sein, dass euer Genitalpilz spätestens jetzt kein Geheimnis mehr ist. Wir empfehlen euch dringend (und auch nicht zum ersten Mal), eine alternative Suchmaschine zu verwenden. 
Und nicht vergessen: Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Pandoras Wächter.

Raus aus meinem Kopf!
Watchdog Melville